Zum Tod lachen am 12. Dezember

Bereits zum 10. Mal lädt Werner Brix zu dieser bunten, abwechslungsreichen Benefizveranstaltung zu Gunsten des Entwicklungshilfeklubs.
Heuer spielen im Globe Wien für den guten Zweck:
Josef Hader
Michael Niavarani
Paul Gulda
Christoph Spörk
Peter & Tekal
Gansch & Breinschmid
Lionator
Seit 2012 organisiert die Bergheidengasse die Veranstaltung mit – auch mit dem Ziel, die Welt ein Stück gerechter zu machen. Knapp 160.000 Euro konnten durch die Benefizveranstaltungen bisher gespendet werden.
Karten für die Veranstaltung gibt es ab 25 Euro unter
oeticket,
Wien Ticket oder Globe Wien.


Mit dem Erlös der Veranstaltung soll wieder Familien von Tummala im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh geholfen werden. Sie sind Angehörige der ethnischen Minderheit der Yanadi. Meist werden sie abwertend auch als „Rattenfänger“ bezeichnet, da sie ihren kargen Lebensunterhalt hauptsächlich mit dieser Tätigkeit verdienen. Die Ausgrenzung der Yanadi geht so weit, dass sie nicht in den Dörfern leben dürfen und diese nur betreten, um eben die anderen Bewohner von der Rattenplage zu befreien. Ansonsten arbeiten sie für einen Hungerlohn auf den Feldern der Großbauern. Wenn es in den umliegenden Dörfern keine Arbeit für sie gibt, sind sie gezwungen in andere Regionen abzuwandern.
Die VRO (http://vro-india.org/) versucht die Situation der 40 Yanadi-Familien zu verbessern. In einem ersten Schritt ist es bereits gelungen, ein Grundstück, auf dem die ausgegrenzten Familien leben können, zu organisieren. Mit dem Wenigen, das die Familien besitzen, haben sie sich kleine Hütten gebaut: Die baufälligen Bambus-Behausungen, die mit Palmblättern gedeckt sind, bieten den Familien während des Monsuns jedoch keinen ausreichenden Schutz vor Regen und Wind. Jedes Jahr müssen die Familien ihre Hütten nach der Regenzeit oder nach größeren Stürmen neu aufbauen – für die Familien eine sehr schwierige Situation. Im nächsten Schritt geht es daher darum, feste und sichere Häuser für die Familien zu errichten.
Mit unserer Unterstützung können die 40 Familien es schaffen, sich selbst kleine, feste Häuser aus Ziegeln aufzubauen, die dem Wetter standhalten. Die Familien helfen zusammen, um das neue Dorf in Gemeinschaftsarbeit zu errichten: Dadurch wird nicht nur die Dorfgemeinschaft, sondern auch der Zusammenhalt unter den Familien weiter gestärkt. Mit ihrem neuen Haus steigt außerdem die Anerkennung der Familien in der Gesellschaft und das Selbstwertgefühl der in der Vergangenheit stigmatisierten Familien. Endlich kann für sie ein neuer Lebensabschnitt in einem sicheren Heim beginnen.
Sichern Sie sich also Tickets für den 12. Dezember und lachen Sie für einen guten Zweck!