Die 3HFA, 3HKC und 3HTA in Rom!

Jeder Stein erzählt hier eine Geschichte. „Wer schießt die meisten Fotos von berühmten Bauwerken, Kirchen, Plätzen, Cafes, Gelaterias ...?“ So lautete die Vorgabe gleich nach der Ankunft am ersten Tag der Rom-Erkundung, die in kleinen Gruppen zu bewältigen war. Als Belohnung war ein Eis für die Siegergruppe ausgeschrieben...

Eintauchen in die aufregende Geschichte Rom konnten die 32 SchülerInnen dann gleich am sonnigen Morgen des zweiten Tages: einen überwältigenden Eindruck hinterließ das ungeheure Kolosseum, das Forum Romanum weckte die Phantasie, wie diese Gebäude mal ausgesehen haben könnten. „Jeder Stein erzählt hier eine Geschichte“, fasste eine Schülerin das Gesehene zusammen. Am Nachmittag ging es dann in den Katakomben San Sebastian tief unter die Erde, in die Begräbnis- und Feierorte der ersten ChristInnen in Rom. Für die letzten Stunden diese anstrengenden Tages war wieder Eigeniniative gefragt: Am Abend beim Heimkommen gab’s dann Live-Berichte vom glorreichen Spiel des AS-Roma gegen Livorno, von neu entdecken Pizzerias, Gelaterias (150 Eissorten) und dem berühmten Ice Club. Wer gerne bei -5° friert, soll das dürfen ...
Der Höhepunkt des Sonntags war der Besuch am vollen Petersplatz und die Ansprache von Papst Franziskus zum „Welttag der Migranten und Flüchtlinge“. Er kritisierte mangelnden Respekt gegenüber MigrantInnen und rief auf zu einer größeren Offenheit gegenüber Flüchtlingen. Am späteren Nachmittag trafen zwei Schülerinnen – zufällig und ganz nahe – wieder auf Papst Franziskus, der in unmittelbarer Nähe des Termini-Hauptbahnhofes Flüchtlinge, Obdachlose und Jugendliche getroffen hat.
Viel Kondition war gefragt bei der 4-Stunden Führung durch die vatikanischen Museen, die Sixtinischen Kapelle und die Peterskirche. Auch den Ausblick von der Kuppel von San Pietro ließen sich einige nicht entgehen. Am Nachmittag stand dann die schönste Basilika, Santa Maria Maggiore, auf dem Programm. 15 verschiedene Mini-Aufgaben hatten kleine Gruppen zu lösen, um sie dann allen zu präsentieren. So erfuhren wir auch, dass das erste Gold, das die Entdecker aus der Neuen Welt „mitgebracht“ hatten, in dieser Kirche verwendet wurde.
In den „Magen Roms“, nach Trastevere, wagten wir uns am Abschlussabend, um dort in der Pizzeria Ivo gemeinsam zu essen und uns in der großen Runde die wichtigsten Erfahrungen und Entdeckungen der gemeinsamen Reise zu erzählen. Zuvor aber trafen wir noch eine Mitarbeiterin der Gemeinschaft Sant'Egidio zum Gespräch über ihre Sozialprojekte: 16.000 Menschen setzen sich in Rom - weltweit sind es ca. 60.000 – ehrenamtlich ein für Obdachlose, Flüchtlinge, Bettler ... So erfuhren wir auch einige Schicksale von Menschen, die wir am Bahnhof Termini an den Abenden zuvor in Pappkartons schlafen gesehen hatten ... Diese Gemeinschaft wurde 1968 übrigens von einer Schulklasse ins Leben gerufen – so wie die Gruft der Caritas in Wien.
Begleitet wurde die Reise von Prof. M. Schmidhammer und Prof. R. Rudi Krammer

Fotos: Verena Strümpl, Marlene Kahofer, Anna Feinig

 

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