373 Briefe für „Schreib uns frei!“

„Schreib uns frei!“ – unter diesem Motto stand der 25. November in der Bergheidengasse. Einen Tag lang waren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer aufgerufen, Briefe an Politiker in China, Nigeria und Usbekistan zu schreiben...

Einen Tag lang waren Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer aufgerufen, Briefe an Politiker in China, Nigeria und Usbekistan zu schreiben, um sich für dort inhaftierte, gewaltlose politische Gefangene einzusetzen. Organisiert wurde das Projekt von den Religionsgruppen der 3HFA, 3HKB und 3HKC, die auch den Info-Stand betreuten und Interessierte über das Schicksal der Inhaftierten informierten.

Besonders erschüttert zeigten sich die Schülerinnen und Schüler über den Fall des heute 25-jährigen Moses Akatguba, der vor neun Jahren angeblich drei Handys geraubt haben soll. Ohne jegliche Beweise wurde er auf Grund eines durch Folter erpressten Geständnisses zum Tod verurteilt und wartet nun auf seine Hinrichtung. Durch den Einsatz von Menschen aus aller Welt soll die Umwandlung der Todesstrafe in eine Haftstrafe erreicht werden.

Insgesamt wurden an diesem Tag in der Bergheidengasse 373 Briefe geschrieben. Besonders gefreut haben sich die Mitglieder der Projektgruppe darüber, dass sich auch Frau Direktor Petschning die Zeit genommen hat, einen Brief zu schreiben.

Das Projekt „Schreib uns frei!“ ist Teil des Amnesty International Briefmarathons, der jedes Jahr um den 10. Dezember, den Tag der Menschenrechte, stattfindet und bei dem 2013 in 80 Ländern 2,3 Millionen Briefe geschrieben wurden. 

  • Briefmarathon1
  • Briefmarathon2
  • Briefmarathon3
  • Briefmarathon4